Storys zum Thema Kultur

Folgen
Keine Story zum Thema Kultur mehr verpassen.
Filtern
  • 24.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Archäologie

    Osnabrück (ots) - Vom Kaiser zum Kaiser's? Wo Otto III. sich vor tausend Jahren mit kaiserlichem Glanz umgab, soll bald ein schnöder Supermarkt entstehen. Vielleicht, wer weiß, ja sogar ein Kaiser's. Auf den ersten Blick ist das ein herber Dämpfer. Auf den zweiten Blick hat der scheinbar so banale Selbstbedienungsladen im Zweifel eher mehr denn weniger Pracht zu bieten als die einstigen Herrenhöfe: Salz, Gewürze oder auch Bücher, das waren einmal unschätzbare ...

  • 24.11.2011 – 19:13

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    Über Dünne und zu Dünne. Kommentar von Petra Koruhn

    Essen (ots) - Ob es Letizia ist mit ihren spindeldürren Ärmchen oder Victoria Beckham, die sich auf Größe 32 heruntergehungert hat - der Zwang, schlank zu sein, führt oft zu Bildern, die nur ein Gefühl erzeugen: Mitleid. Wir müssen gar nicht darüber streiten, ob dieser oder jener Promi nun magersüchtig ist oder nicht. Wem die Knochen aus dem Körper ragen, der hat ein gewaltiges Problem - er ist essgestört. Die ...

  • 23.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Kultur / Haushalt

    Osnabrück (ots) - Ein gutes Signal: Bernd Neumann sahnt ab Der Staatsminister für Kultur ist zu Recht stolz darauf: Selbst in Zeiten der Krise erreicht er auch in diesem Jahr wieder eine Aufstockung seines Etats. Die Strategie ist sinnvoll: Verglichen mit den Ausgaben für Arbeit und Soziales oder Verteidigung, ist der Kulturhaushalt gering, grandiose Einsparungen sind hier nicht zu bewerkstelligen. Der Flurschaden, den jede einzelne Kürzung anrichten kann, ist dagegen ...

  • 22.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Theater / Finanzen

    Osnabrück (ots) - Bis zur nächsten Krise? Das Rettungspaket bringt dem Staatstheater Schwerin nur einen Aufschub. Mehr nicht. Die strukturelle Krise bleibt. Solange das Missverhältnis von steigenden Personalkosten und eingefrorenen Landeszuschüssen bestehen bleibt, werden sich neue Fehlbeträge aufhäufen. Kriseninterventionen werden dann zur permanenten Einrichtung. Damit ist natürlich niemandem geholfen. Jetzt kann diskutiert werden, inwieweit Kooperationen mit ...

  • 22.11.2011 – 18:34

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    Kirchenlogik - Kommentar von Jens Dirksen

    Essen (ots) - Versuchen Sie mal, Karlheinz Deschners mehrbändigen Klassiker "Kriminalgeschichte des Christentums" beim Buchhändler Weltbild zu bestellen. Gibt's dort nicht. Ist ja nur logisch bei einem Unternehmen, das zwölf katholischen Bistümern gehört. Dafür gibt es bei Weltbild allerdings, neben über 1000 zumindest erotischen Titeln noch viel mehr esoterische - und die "Schöpfungslüge" des beinharten ...

  • 22.11.2011 – 12:11

    Staatskanzlei Luzern

    Internetportal kulturteil erhält den Gastpreis von Kanton und Stadt Luzern

    Luzern (ots) - Die Wettbewerbskommission von Kanton und Stadt Luzern verleiht im Rahmen der Wettbewerbe um Werkbeiträge jährlich den sogenannten Gastpreis. An der Übergabefeier der Werkbeiträge vom letzten Samstag wurde dem Team von kulturteil.ch dieser Preis in der Höhe von 15'000 Franken überreicht. Die Kommission honoriert damit die unermüdliche ...

  • 21.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Kultur / Musik / Hausmusik

    Osnabrück (ots) - Eventkultur im Kleinen Wo von Eventkultur die Rede ist, geht es um große Zuschauerzahlen und spektakuläre Präsentationsformen, um Kunstgenuss als Ausnahmezustand. Das Wichtigste gerät unter den Superlativen leicht in Vergessenheit. Das Warten vor der Blockbuster-Schau, die Party-Stimmung in langen Nächten der Museen, der Mitternachtsverkauf des Potter-Bandes, all das hat die Schnittmenge: Kultur ...

  • 20.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Yeah!-Festival

    Osnabrück (ots) - Ein Baustein für die Kulturstadt Das Yeah!-Festival in Osnabrück verdient mehr Aufmerksamkeit. Denn das Festival bietet keine Konzertabende im klassischen Sinn, sondern sucht den außergewöhnlichen Zugang zur Musik, und das hochklassig, auf europäischem Niveau halt. Der fehlende Zuspruch offenbart indes das Vermittlungsproblem des Festivals für Musikvermittlung. Offenbar ist es noch nicht gelungen klarzumachen, dass sich hinter dem sperrigen Wort ...

  • 20.11.2011 – 19:11

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    Mehr stille Nächte - Kommentar von Gerd Heidecke

    Essen (ots) - Da muss man erst einmal drauf kommen: Der Henkel-Chef Kasper Rorsted will seinen 48 000 Mitarbeitern zum Fest per Verbot ein E-Mail-freies Jahresende schenken. Ein Geschenk, das erst einmal nichts kostet, außer den Mut, es zu machen. Wahrscheinlich werden zwischen Weihnachten und Neujahr bei dem Düsseldorfer Konzern millionenfach Mails verschickt, die einen Text tragen wie: "Ich bin zurzeit nicht per ...

  • 18.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Kultur / Kleist

    Osnabrück (ots) - Er bleibt eine Herausforderung Vor 200 Jahren fand Heinrich von Kleist ein trauriges Ende. Ihm sei auf Erden nicht zu helfen gewesen, befand der verzweifelte Dichter. Heute erweist sich sein Werk als überraschend vital. Was Kleist in seinem eigenen Leben zum Problem werden musste, liefert nach wie vor spannenden Stoff zum Nachdenken, Geschichten, die von unaufhebbaren Widersprüchen der menschlichen Existenz handeln. Das Jubiläumsjahr zeigt ganz ...

  • 14.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Wissenschaft / Forschung

    Osnabrück (ots) - Stärker abschrecken Prominente Abschreiber wie die einstigen Vorzeige-Politiker zu Guttenberg und Koch-Mehrin haben mit ihren Plagiat-Dissertationen Zweifel an der Qualität wissenschaftlicher Arbeit in Deutschland genährt. Ein Schaden, der weit über den persönlichen Makel eines aberkannten Doktortitels hinausgeht. Denn auch die Universitäten stehen im schlechten Licht, weil Prüfer die ...

  • 13.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Musik / Yeah-Festival

    Osnabrück (ots) - Werben um Nachwuchs Das Yeah-Festival bietet erstmals Musikvermittlungsprojekten auf europäischer Ebene eine Bühne. Gleichzeitig werden erste Stimmen laut, die Sinn und Zweck eben dieser Projekte infrage stellen. Wenn nur gut musiziert wird, springt auch der Funke über, so die These der Vermittlungsgegner. Schön wär's. Richtig daran ist: Natürlich müssen Musiker erst einmal gut spielen, zumal, seit perfekte Aufnahmen den Maßstab bilden und nicht ...

  • 11.11.2011 – 22:01

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Kultur / Kunstfest / Weimar

    Osnabrück (ots) - Nutzlose Appelle Bleibt am Ende wieder nur ein Rettungsschirm? Der Appell aus Weimar Richtung Berlin zielt in diese Richtung. Dabei war von Anfang an klar, dass die großzügig bemessene Förderung des Kunstfestes durch die Kulturstiftung des Bundes nur temporär wirksam sein würde. Jetzt soll der Bund das Kunstfest als Institution dauerhaft fördern. Den Machern des Kunstfestes wie den Thüringer ...

  • 10.11.2011 – 22:01

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Kultur / Oscar / Murphy

    Osnabrück (ots) - Was ist mit "Pina"? Eddie Murphy kann ohne die Oscar-Gala leben, und die Oscar-Verleihung wird auch ohne Murphy eine glamouröse Veranstaltung werden. Wozu also die ganze Aufregung? Bestimmt ist es eine Ehre, durch die wichtigste Gala der Filmwelt zu führen, und die Liste der Moderatoren ist lang und glanzvoll: Anne Hathaway und James Franco, Steve Martin und Alec Baldwin, schließlich Hugh Jackman ...

  • 10.11.2011 – 22:01

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Medien / Auszeichnungen / Bambi

    Osnabrück (ots) - Bambi für Blindheit Schon vor vier Jahren geriet der Bambi-Preis in die Kritik. Hollywoodstar Tom Cruise erhielt das vergoldete Kitz in der Kategorie Mut. Nicht wenige fragten sich damals: Erfordert sein Spagat zwischen schillernder Scientology-Figur und schauspielerndem Familienvater etwa Tapferkeit? Gestern zeigte der Burda-Konzern, dass er sich bei der Würdigung seiner Preisträger noch unterbieten ...

  • 09.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu USA / Kunst / Auktion

    Osnabrück (ots) - Man sieht alles und doch nichts Dem Mann auf Roy Lichtensteins Gemälde geht es wie dem großen Publikum, das mit staunend geöffnetem Mund den immer neuen Rekorderlösen von Kunstauktionen folgt. Man sieht alles und doch nichts. Zwischen lapidar einfachen Gemälden und schwindelerregend hohen Preisen, die für sie zu zahlen sind, klafft eine Lücke, die durch kein noch so genaues Hinschauen zu schließen ist. Das galt unlängst für das Gemälde "Kerze" ...

  • 08.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu Theater / Finanzen

    Osnabrück (ots) - Falsche Kategorien Das Staatstheater in Schwerin hat ein Problem: Es hat seinen Etat nur um eine Million Euro überzogen, und es ist nur ein Theater. Einer Bank, die Hunderte Millionen in den Sand setzt, öffnet die öffentliche Hand den Rettungsschirm; Bankmanager, die Milliarden verjubeln, erhalten Abfindungen in Millionenhöhe, während Theatermitarbeiter, die ohnehin am unteren Ende der Lohnskala rangieren, im Dezember womöglich auf ihr Gehalt ...

  • 08.11.2011 – 20:03

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    Die Justiz und die Mafia. Kommentar von Hayke Lanwert

    Essen (ots) - Ein Formfehler! Das kann passieren, nicht nur in Italien, auch in Deutschland. Im Ruhrgebiet wurde unlängst ein Sexualstraftäter freigelassen, für den Sicherungsverwahrung in Aussicht gestellt war, einzig, weil eine Frist versäumt wurde. Und doch kommt man unwillkürlich ins Grübeln, vor allem wenn man die Dimension erahnen kann, mit der die Mafia die italienische Wirtschaft im Griff hat. Wie kann es ...

  • 07.11.2011 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Kommentar zu China / Ai Weiwei

    Osnabrück (ots) - Die Macht des Mitgefühls So ist das mit den Feindbildern. So etwas wie schlichtes Mitgefühl kommt darin nicht vor. Deshalb muss die chinesische Regierung den Spieß umdrehen: Hinter den mitfühlenden Spenden für Ai Weiwei sieht sie den Künstler selbst als profitgierigen Drahtzieher. Von allein wäre das in der Mehrheit "radikale und konfrontative Positionen" ablehnende Volk ja nicht auf die Idee gekommen, dem Künstler helfen zu wollen. Illegales ...